Windradfrei in Hohengebraching und umliegenden Ortschaften!

Schallopfer- Bericht eines Betroffenen  

Peter Jäger ist erste Vorsitzender der DSG (Deutsche Schutzgemeinschaft Schall für Mensch und Tier e.V.) und Schallopfer.

Er berichtet von seinem langen persönlichen Leidensweg und von der Schwere der Folgen seit dem Bau der Windräder in seinem Umfeld.  

!!! Eilt !!! Laufende Bundestagspetition bis 15.01.2026.

Hier ein wunderbares Beispiel einer engagierten Bürgermeisterin aus dem Mecklenburg-Vorpommern, die eine Bundestagspetition gestartet hat und sich damit direkt mit einem Moratorium der obersten Instanz wendet. 

Bitte downloaden, ausdrucken, unterschreiben und 

- an den Deutschen Bundestag senden,  deutscher Bundestag, Sekretariat des Petitionsauschusses, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

- oder als Scan per Email senden an uns: info@windradfrei-hohengebraching-pentling.de 

- oder direkt an die Adresse des Bundetages  post.pet@bundestag.de mit im Betreff das Aktenzeichen: Pet 1-21-09-752-006324

hier die Links zu den Unterlagen:

Aktenzeichen und Adressen

Unterschriftenlisten

Forderungen an die Bundespolitik

Ausgedruckte Listen liegen in der Schloßstraße 6, 93080 Hohengebrching bereit und können jederzeit unterschrieben werden! 

(nach kurzer Anmeldung unter info@windradfrei-hohengebraching-pentling.de)    

 

Öffentlicher Brief an die Verantwortlichen der Gemeinde Pentling - Bürgermeisterin und Gemeinderäte   

Öffentlicher Brief an die Bürgermeisterin und Gemeinderäte der Gemeinde Pentling

 

Unmut Ihrer Bürger – wir wollen von Ihnen endlich gehört werden!

Wir akzeptieren die Aussage nicht mehr „wir können nichts tun“.

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Barbara Wilhelm, sehr geehrter Herr Gemeinderat Josef Eder, sehr geehrter Herr Gemeinderat Alois Eisvogel, sehr geehrter Herr Gemeinderat Franz Geiselhöringer, sehr geehrter Herr Gemeinderat Theodor Gruschka, sehr geehrter Herr Gemeinderat Dr. Christian Hartl, sehr geehrter Herr Gemeinderat Wilhelm Haubner, sehr geehrter Herr Gemeinderat Sebastian Hopfensperger, sehr geehrter Herr Gemeinderat Johannes Knittl, sehr geehrter Herr Gemeinderat Franz Kreil, sehr geehrter Herr Gemeinderat Juergen Neumüller, sehr geehrte Frau Gemeinderätin Carmen Paul, sehr geehrter Herr Gemeinderat Frank Resch, sehr geehrter Herr Gemeinderat Gerhard Sadler, sehr geehrter Herr Gemeinderat Juergen Steinhofer, sehr geehrter Herr Gemeinderat Markus Weigert, sehr geehrter Herr Gemeinderat Bruno Weigt, sehr geehrte Frau Gemeinderätin Stephanie Wiesbauer, sehr geehrte Frau Gemeinderätin Marianne Wild, sehr geehrte Frau Gemeinderätin Dorothea Wittmann, sehr geehrter Herr Gemeinderat Jens Wulff, 

 

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde wieder sehr deutlich, dass die Gemeinde gegen alle Bedenken, welche mittlerweile vermehrt auch von anderen Gemeinden bundesweit geäußert werden, am Ausbau von Windkraftanlagen in unserer Gemeinde festhält. Wir haben im letzten Halbjahr umfangreiche Aufklärungsarbeit zu den Gesundheitsgefahren und der Zerstörung von Landschaftsbild und Lebensraum geleistet und auf die Unwirtschaftlichkeit derartiger Anlagen in unserer windschwachen Region hingewiesen (https://windradfrei-hohengebraching-pentling.de/ Link). Herr Weininger hat ebenfalls in der Gemeinderatssitzung am 11. Dezember 2025 die völlige Unwirtschaftlichkeit solcher Anlagen in unserer Region aufgezeigt (Anhang 1). Zudem haben wir 1300 Unterschriften von betroffenen Bürgern die sich gegen den Ausbau von Windkraft in unserer Gemeinde ausgesprochen haben.   

 

Die Pentlinger Bürger haben Ihnen bei der letzten Kommunalwahl ein Mandat erteilt und damit Ihr Vertrauen geschenkt – kommen Sie dem bitte nach!

Ihre primäre Aufgabe als kommunale Politiker liegt darin, sich zu aktuellen Sachverhalten ausführlich und allseitig zu informieren und mit den resultierenden Entscheidungen ihre Bürger vor gesundheitlichen, umwelttechnischen und wirtschaftlichen Schäden zu bewahren.

Ihre Aufgabe ist es nicht, die von Lobbyisten geleitete Bundespolitik gegen jede Vernunft auf kommunaler Ebene durchzusetzen, oder wie wir das in unserer Gemeinde erleben sogar übererfüllen zu wollen. Die gleichzeitige Rolle von Frau Wilhelm als erste Bürgermeisterin von Pentling und Aufsichtsrätin der Kerl eG sehen wir im Übrigen als klaren Interessenskonflikt in der objektiven Wahrung unserer Bürgerinteressen.

Aus aktueller Sicht gibt es in Pentling mehr als 1.300 Unterschriften gegen den Ausbau von Windkraft in unserer Gemeinde. Diesem Wunsch der betroffenen Bürger haben Sie Rechnung zu tragen. Die Aussage von Bürgermeisterin Wilhelm es handle sich hierbei nicht um die Mehrheit der Bürger der Gemeinde ist ein Affront gegenüber den Betroffenen. Abgesehen davon liegen keine Unterschriftenlisten aus den unmittelbar betroffenen Regionen für den Ausbau von Windkraft vor. Somit ist die aktuell vorherrschende Meinung klar gegen den Ausbau der Windkraft in unserer Gemeinde.

Zur Erinnerung - Sie sind Vertreter der Bürger und nicht der profitierenden Windkraftlobby. 

Sie sind für Ihre Entscheidungen und deren Auswirkungen verantwortlich und haften persönlich über die Zeit Ihrer Legislaturperiode hinaus. Ist Ihnen das bewusst?

Wenn Sie wissenschaftlich erwiesene Fakten hinsichtlich Gesundheitsgefahren, Umweltschäden und Unwirtschaftlichkeit einfach ignorieren ist das fahrlässig und verantwortungslos.

Probleme, die mit dem Ausbau der Windkraft auf uns zukommen sind ausreichend bekannt und umfangreich dokumentiert, wie z.B. die Kontaminierung von Böden und Grundwasser durch den Abrieb der Rotorblätter, negative Auswirkungen von Infraschall und Stroboskopeffekt auf den menschlichen Körper, Zerstörung der Natur, dem Lebensraum von Pflanzen und Tieren, sowie dem Landschaftsbild mit seinem historischen Umfeld und letztlich der unwirtschaftliche Betrieb.

Wir sehen es als unsere Pflicht die grobe Fahrlässigkeit Ihrer Handlungen den Pentlingern gegenüber festzuhalten und öffentlich zu machen – das Internet vergisst nichts.

Durch Ihre Fehlentscheidungen und Versäumnisse beeinflussen Sie massiv, auf negativer Weise, langfristig das Leben von tausenden Pentlinger Bürgern. Dass es auch anders geht, zeigen die Aktivitäten anderer Gemeinden, die erkannt haben wie gefährlich und widersinnig die Windkrafttechnologie in der bei uns geplanten Form ist und eine Kehrtwende eingeschlagen bzw. vollzogen haben.

Die Gemeinde Regenstauf steht aktuell im Gespräch mit Herrn Schramm vom Verein energie-gewendet e.V. und organisiert den Vortrag „Tretminen um die Windräder“ für seine Gemeinderäte – wie Ihnen auch von uns Ende Oktober bereits angeboten. In diesem Vortrag geht es in erster Linie um die Haftungsthematik für Verpächter, Gemeinden und damit deren Bürger. Bis heute konnte die Gemeinde Pentling kein schlüssiges Konzept vorlegen, das Gemeinde und damit ihre Bürger aus der Haftung nimmt.

Der Markt Laaber hat letzte Woche in einer kurzfristig einberufenen Fraktionssitzung entschieden, dem Rat seiner Bürger zu befolgen und den Weg gewählt, zielführende Rechtsmittel gegen Windkraftanlagen in der Gemeinde einzulegen. Der von der neuen Bürgerinitiative „Windpark Laaber/Großentzenberg“ ausgesuchte und auf dem Fachgebiet erfahrene Fachanwalt Caemmerer Lenz (bei Karlsruhe) wird offiziell vom Markt beauftragt, die Unterlagen der Regionalplanung hinsichtlich der Vorbereitung für eine Klage zu prüfen. Bewusst hat man sich für einen Anwalt außerhalb der Region entschieden um lokaler Einflussnahme entgegen zu wirken. 

Der Bürgermeister von Ziemetshausen bei Günzburg erreichte vor ein paar Wochen den Schutz seiner Wallfahrtskirche Maria Vesperbild und somit seiner Gemeinde und Bürger. Sie können selbst recherchieren - darüber wurde in der lokalen Presse reichlich berichtet.

Während andere Gemeindevertreter sich hinter ihre Bürger stellen und aktiv werden, bleibt unsere Gemeinde tatenlos und verfolgt damit letztlich weiter die ursprünglich überambitionierten Windkraftausbaupläne unserer Bürgermeisterin. 

Frau Bürgermeisterin Wilhelm sagte vor der Abstimmung der Vorrangflächen, es ginge nur darum Flächen auszuweisen, keinesfalls um den Bau von Windrädern. Kaum 3 Monate später wurde ganz offiziell die Planung um das Gebiet R6 vorgestellt. Man sagte uns während der Ausarbeitung des Regionalen Plans, dass alle relevanten, kritischen Aspekte rundum den Bau von Windrädern nach der Ausweisung der Gebiete von den zuständigen unabhängigen Fachstellen geprüft werden würden. Am Tag der Abstimmung des Regionalen Plans in Neumarkt wurde in Windeseile ein Beschleunigungsgesetz erläutert und durchgewunken. Dadurch entfallen so gut wie alle versprochenen Prüfungen. Die Ausweisung des Vorranggebietes R6 wurde mehrmals mit der Behauptung gerechtfertigt, die Poigner Bürger würden das wollen. Nach Auswertung unserer Unterschriftenlisten sind 80% der Poigner gegen diese Ausweisung. 

Wir fragen uns ob Frau Bürgermeisterin Wilhelm im Sinne ihrer Bürger oder im Sinne der Kerl eG agiert. Ein ähnliches Vorgehen kennen wir von der Landrätin Frau Schweiger, die nebenbei Vorstandsvorsitzende der Kerl eG ist und nach eigener Angabe als Landrätin keinen Einfluss auf den Bau der Windkraftanlagen hat, wo doch die Bauanträge für derartige Anlagen Landesangelegenheit sind.

In der letzten Gemeinderatsitzung am 11. Dezember 2025 wurde der Antrag der CSU „Information des Gemeinderates zum aktuellen Stand über die Ausweisung von Windvorranggebieten“ lapidar behandelt, kommentarlos von Herrn Steinhofer angenommen und ohne jegliche Rückfrage oder Diskussion abgehakt. Die Behandlung des Sachverhalts war vor dem Hintergrund der Wichtigkeit des Themas und des Versprechens seitens der CSU sich mit dem Thema intensiv zu befassen mehr als ernüchternd.

Sehr geehrte Bürgermeister und potentielle Bürgermeisterkandidaten, was können wir Bürger Ihnen noch glauben? 

Dem Nagel auf den Kopf getroffen hat noch zum Abschluss dieser letzten Gemeinderatsitzung Herr Hartl von den Grünen mit seinem Vorschlag „Man könne sich um einen Windkümmerer bemühen“. Was soll der denn bitteschön machen, das Bisphenol von den Feldern saugen, den wirtschaftlichen Verlust der Gemeinde und Hausbesitzer decken, den Stroboskopeffekt und Infraschall weg reden, …?

Wie sollen wir Herrn Hartl und grüne Politik ernst nehmen, wenn er für die Akzeptanz der Windkraft durch die Bevölkerung als einziges Argument potentielle, finanzielle Vorteile vorschiebt. Wir hätten uns grünere Argumente gewünscht mit einem technologieoffenen, selbstbestimmten Weg zur CO2-Neutralität.

Unser Fazit: 

In den letzten Monaten sind viele brisante Informationen zum Thema Windenergie ans Licht gekommen. 

Aus dem Blickwinkel der betroffenen Bürger ist die Planung des Windkraftausbaus in unserer Gemeinde unverantwortlich und bringt kurzfristig, mittelfristig und langfristigen Schaden für die Gemeinde und ihre Bewohner.

Bitte nehmen Sie die beiliegende Pressemeldung aus dem Regental zu Kenntnis und setzen Sie sich mit den Sorgen und dem Ärger der Menschen auseinander. (Anhang 2)

Unsere konkrete Forderung an Sie: 

Erarbeiten Sie eine neue, sachliche und ideologiefreie Bewertung der Situation.

Holen Sie sich Ihre Planungshoheit zurück und stoppen Sie die Windkraftausbaupläne der Gemeinde!

Bewahren Sie unsere Gemeinde vor den irreparablen Folgen der Windkraft.

Tun Sie das wofür Sie auf Ihren Wahlplakaten werben und arbeiten Sie im Sinne jener die Sie gewählt haben, und nicht für gewissenlose Profiteure von Windkraftprojekten.

Setzen Sie ein klares Zeichen und agieren Sie im Sinne Ihrer Bürger und Wähler!

Auch unsere Banner rufen die Verantwortlichen dazu auf, 
sich für die Gesundheit Ihrer Bürger und den Erhalt deren Lebensraum einzusetzen.

Zwischen Sonntagsreden und Motorsägen – die große Verlogenheit der bayerischen Energiepolitik - Regental

Auch bei den Regentalern ist das Fass voll! hierunten eine sehr informative Pressemitteilung mit vielen Wahrheiten. 

Link zur gesamten Pressemitteilung Pressemitteilungen- Erholungsregion Regental

Wollen wir das in Pentling auch so erleben? 

Der erste Schritt der Vernichtung unseres unwiederbringlichen Lebensraums 

Herr Schramm sendete uns Bilder seiner Heimat - hier der Standort Höhenzug Schermansöd bei Unterreit (83567), wo die ersten Rodungsarbeiten für ein Windrad anfangen.  

Gemeinderatsitzung am Donnerstag 11.12.2025 

Auf Antrag der CSU-Fraktion wird in der kommenden Gemeinderatsitzung (11.12.25 um 19:30) unter dem 2. Tagesordnungspunkt endlich über die Ausweisung der Windvorranggebieten in unserer Gemeinde informiert. 

Ganze 3 Monate nach der Abstimmung des Planungsverbands dürfen die Pentlinger Bürger offiziell erfahren, was auf sie zukommt. 

In dem 4-seitigen Antrag vom 13.11.2025 thematisiert die CSU die missglückte und oft kritisierte Kommunikationspolitik der Gemeinde hinsichtlich des Windkraftausbaus in Pentling.

Die CSU fordert Aufklärung von folgenden Punkten:   

Hier finden Sie den aktuellen Planungsstand von Investor Wind18 für Poign/R6:

Laut mehrmaliger Aussage von Frau Bürgermeisterin Barbara Wilhelm hinsichtlich der Ausweisung von R6, war kein Bürgerwiderstand vorhanden. Es kursierte lang das Gerücht "die Poigner wollen das". Insofern wurde das Gebiet für den Bau von Windkraft-Industrieanlagen vom Gemeinderat Pentling in seiner Stellungnahme an dem Planungsverband durchgewunken.  

Wir arbeiten aktuell an einer Auswertung der Unterschriftenlisten gegen Windkraft-Industrieanlagen in der Gemeinde Pentling, in der eindeutig ersichtlich wird, dass die Poigner in Wirklichkeit mit einem sehr hohen Prozentsatz gegen den Bau von  Windkraft-Industrieanlagen sind.

Sobald unsere Statistiken endgültig erarbeitet sind werden wir diese veröffentlichen.

Bei der Ausweisung der Gebiete R1, R2 und R4 ist die Ausgangssituation ganz anders, da der Gemeinderat in der gleichen Stellungnahme an den Planungsverband sich gegen die Aufnahme der Flächen ausgesprochen hat, u. a., auch wegen dem steigenden Druck der Öffentlichkeit.

Basierend auf dieser offiziellen ablehnenden Stellungnahme des Gemeinderats haben wir den Hebel in der Hand gegen den Regionalen Plan zu kämpfen und die Umsetzung von weiteren Windkraft-Industrieanlagenprojekte in R1, R2 und R4 zu verhindern.     

Gemeinderatsitzung am 20.11.2025

Am 20.11.2025 fand im Rathaus von Pentling die Gemeinderatsitzung statt. 

Das Thema der Windkraft war zum 2. Mal auf der Tagesordnungspunktliste und zwar unter Punkt 1: „Informationen zum Sachstand für geplante Windenergieanlagen bei Poign“.

Zuerstmal möchten wir uns bei allen Anwesenden bedanken, die sich die Zeit genommen haben und zur Sitzung gekommen sind. Es ist erfreulich dabei viele neue Gesichter zu sehen. Wir merken, dass unsere Gemeinschaft wächst. Das stärkt uns in unserem Engagement.  

Anwesend waren neben den drei Bürgermeistern und Gemeinderäten den Herrn Köckritz / Wirtschaftsreferent des Landkreises sowie Geschäftsführer der KERL eG sowie Herr J. Wagner, von Wind18 – der Projektierer für das Gebiet R6.

Die Sitzung startete mit 3 Bürgerbeiträgen.

Herr Zitzelsberger stellte mehrere Fragen:

  • zur Protokollierung der Bürgerbeiträgen (werden diese überhaupt protokolliert? Werden diese auch veröffentlicht?), 
  • zur Information der Bürger über die Ergebnisse der Abstimmung in Neumarkt (zur Erinnerung; die Abstimmung fand am 18.09 statt, wir bekamen alle Unterlagen vom Planungsverband auf Nachfrage am 22.09, die Gemeinde veröffentlichte die Unterlagen erst am 17.11.25 auf Ihrer Internetseite- Warum so spät?). 
  • Eine letzte Frage betraf die archäologische Begleitung des Bauvorhabens in Poign / Gebiet R6- dort sind bekanntlich viele Bodendenkmälern u.a. auch unerforschte. Wie kann man sicherstellen, dass archäologisch nichts übersehen wird? Wie sieht das Überwachungskonzept aus? Wer trägt die Kosten? 

Zuletzt vermerkte Herr Zitzelsberger noch, dass er im Juni 2025 bei seinem ersten Redebeitrag von Frau Bürgermeisterin Wilhelm abgeführt wurde mit den Worten „Sie haben den Tagesordnungspunkt völlig falsch erfasst, es ginge lediglich um die Ausweisung von Vorranggebieten und keinesfalls um den Bau von Windrädern“. Letztendlich läuft nun das erste Projekt ungestört und an die Bevölkerung vorbei.

Daraufhin ergriff Herr Prof. Eilles das Wort und thematisierte die Überfüllung der Ziele von 1,8%, die gesetzlich erst ab 2032 gelten würden. Das erste geltende gesetzliche Ziel ist 1,1% bis 31.12.2027. Wie wir inzwischen wissen stimmte die Nachbarregion 9 um Augsburg Ihren Regionalplan mit 1,1% ab. Warum plant unsere Region und unsere Gemeinde übereifrig mit über 1,8%? Wem diene diese Übererfüllung? Welche finanziellen Anreize rechtfertigen das? Wer profitiert von dieser unnötigen Überfüllung?

Als letzter Redner trat Herr Dr. Ipp. Im Bezug auf das Thema Überfüllung der Ziele zitierte er Frau Bürgermeistern Wilhelm, als sie am 24.02.2023 der Mittelbayrischen Zeitung zum Thema Flächen für Windenergie mitteilte: 

Für den zweiten Punkt seiner Rede bezog er sich auf den Vortrag von Herrn Schramm von energie gewendet e.V. am 26.10.25 über „die finanziellen Tretminen rund um das Windrad“. Er warnte vor den immensen und unterschätzten Rückbaukosten von Windkraftanlagen. Die Zahlen, die Herr Dr. Ipp aus seiner Recherche nannte (<1 Mio €/ Windrad) weichen aber extrem ab, von den Zahlen, die Herr Wagner von Wind 18 im Nachgang nannte (Bürgschaft bis 350.000,-€/ Windrad). Diese Sicherheitsleistungen über Bankgarantien stellen nur einen minimalen Richtwert dar und seien nicht realistisch.

Nach den Bürgerredebeiträgen bekam Herr Wagner das Wort und stellte den aktuellen Stand des Projektes in Poign vor. Auf einer Karte zeigte 4 geplanten Anlagen und gab auf Nachfrage eine Gesamthöhe von jeweils 270 Meter an. (Als Richtwert, der Fernsehturm von Regensburg hat eine Höhe von 140 Metern). Zum Zeitplan nannte er eine potentielle „vorsichtig-optimistische“ Inbetriebnahme der Anlagen im Jahr 2028. 

Herr Köckritz von der KERL eG bzw. Referent im Landratsamt sprach im Anschluss des Vortrags – und wohl gemerkt ohne dazu aufgefordert worden zu sein einige Worte. Ohne wirklich neue oder relevante Informationen zu bringen und ohne zeitliche Eingrenzung wiederholte er Erläuterungen zum gesamten Vorgang, zu Zuständigkeiten, bevorstehende Prüfungen usw. 

Aus den zwei Beiträgen kristallisiert sich heraus, dass:

  • Große Entscheidungsträger im gesamten Vorgang ist / bleibt der Grundstückbesitzer. Gibt dieser sein Grundstück her (inkl. Eintrag von Dienstbarkeiten im Grundbruch), ist ein großer Schritt erfolgt. Lehnt der Grundstückbesitzer das Angebot ab, kann der Projektierer heim gehen. 
  • Die Darstellung des Projektierers erscheint uns völlig illusorisch – sogar märchenhaft zu sein. Es wird durchgehend und ausnahmslos vom absoluten Best-Case ausgegangen.

Letztendlich wird immer nur mit wirtschaftlichen und finanziellen Reizen argumentiert. 

Ein wichtiger Aspekt in dem konkreten Fall von Poign muss noch beleuchtet werden:

Die sehr nahliegende PV-Anlagen auf der anderen Seite der Autobahn könnten Schaden tragen von den neuen Windkraftanlagen. Der Schattenwurf der Rotoren kann zu gravierenden Einschränkungen und Destabilisierung beim Betrieb hin bis zur Abschaltung der PV-Anlagen führen. Auch dieses Beschattungsproblem wurde bisher verschwiegen und gehört betrachtet. 

Eine letzte wichtige Information zum Schluss: in der nächsten Sitzung am 11.12.25 wieder das Thema Windkraft erneut behandelt (voraussichtlich als eine Vorstellung des regionalen Plans). Ein paar Tage zuvor wird die Bürgermeisterin einen Termin zur Rechtsberatung in Anspruch genommen haben. Thema der Rechtberatung ist das Einlegen von Rechtsmittel seitens der Gemeinde gegen die Zustimmung der Gebiete R1, R2 und R4 in den Regionalplan, obwohl die Gemeinde ausdrücklich in Ihrer Stellungnahme um das Streichen dieser Gebiete gebeten hatte. Wir hoffen auf gute Nachrichten!

Mittelbayerische Zeitung am 28.10.2025

Berichterstattung der Bürgerversammlung am 23.10.2025 in Pentling 

Umweltbericht des regionalen Planungsverband

Aktuell laufende Fortschreibungen

18. Änderung des Regionalplans umfasst die Teilfortschreibung des Kapitels B X Energieversorgung bzw. die Neuaufstellung des Teils B X 4 „Windenergie“

zum 01.09.2025 - vorab zur öffentlichen Sitzung des Planungsverbands erschienen unterschiedlichen Unterlagen darunter der Umweltbericht sowie das Dokument "Verordnung u. Änderungsbegründung" - beide hier zu Nachlesen. sicherlich sehr informativ.  

Kleine Lichter sind z.B. die Hinweise: "Es muss im Einzelfall mit... etwaigem Versagen der Erlaubnis gerechnet werden.", oder noch " keine Zustimmung auf Ebene eines Erlaubnisverfahren in Aussicht stellbar..." 

Abstimmung über die Vorranggebiete für die Region 11 

Unser Appell an die verantwortlichen Fachstellen / Behörden

Im Verfahren wurde der Ausweisung unserer Vorranggebiete R1, R2, R4 und R6 mit großer Mehrheit zugestimmt, was uns darauf schließen lässt, dass alle unsere Einwände von den verantwortlichen Fachstellen als irrelevant bewertet und ungeachtet gelassen wurden. Das Ergebnis der Abstimmung überraschte uns jedoch nicht, da in den vorangegangenen Korrespondenzen die Tendenz „wir meiden Positionierung“ jedes Mal klar zu erkennen war.

Dazu möchten wir unterstreichen, dass es bei den wenigen inhaltlich relevanten Antworten der Fachstellen gerne hieß: „Eine Aussage / Stellungnahme / Prüfung unserseits wird erst bei Vorlage eines konkreten Bauvorhabens stattfinden“.

Auf der anderen Seite heißt es: Bei Ausweisung der Vorranggebiete gelte nur noch eine vereinfachte bzw. beschleunigte Prüfung durch die Fachstellen.

Bei diesen widersprüchlichen Aussagen lautet unsere Frage: Findet am Ende wirklich eine sachliche, ausführliche, umfangreiche Prüfung irgendwann statt?? 

Die Abstimmung war ein weiterer Schritt im Vorgehen, allerdings sicherlich nicht der Entscheidende. 

Es gibt u.a. noch viel Handlungsfreiraum:

  • Bei unseren verantwortlichen lokalen Politikern auf Gemeinde- und Landkreisebene,
  • bei den potentiellen Verpächtern (bitte missachten Sie nicht die Frage der endgültigen Haftung hinsichtlich Gesundheits- und Umweltschäden, Rückbau, Entsorgung, Renaturierung!)Infomaterial für Grundstückbesitzer
  • sowie bei der Akzeptanz der vielen betroffenen Bürger in Poign, Niedergebraching, Hohengebraching, Seedorf, Neudorf, Großberg und weitere besorgte Bürger aus den Nachbargemeinden Thalmassing, Bad Abbach und noch vielen mehr.

An wen haben wir uns aktiv gewendet und um sachliche Stellungnahmen gebeten:

Hier der aktuelle Zwischenstatus hinsichtlich unserer Aktivitäten und den Reaktionen der Fachstellen / Behörden (Stand: 30.09.2025). 

 

Abstimmung des Regionalen Plans für Windenergie 

Am Donnerstag den 18.09.2025 um 16 Uhr fand in Neumarkt i.d.OPf. die öffentliche Sitzung des Planungsausschusses vom Regional Planungsverband für unsere Region 11 statt.

In der Sitzung sollte u.a. über die Änderungen im Regionalplan hinsichtlich der Windvorrangflächen abgestimmt werden. 

Stellvertretend für „Windradfrei in Hohengebraching und Umgebung“ waren ca. 10 Bürger aus unserer Gemeinde anwesend sowie ca. weitere 90 Bürger von anderen lokalen Bürgerinitiativen (Saxberg/Regental/Paintner Forst,...). 

Vorab zur Sitzung konnten wir wie vereinbart unsere weitergesammelten Unterschriften an Herrn Gottschalk, Geschäftsführer des Regionalen Planungsverbands sowie Herrn Neumeyer, Landrat des Landkreises Kelheim übergeben. Insgesamt liegen inzwischen 1186 Unterschriften „gegen die Aufnahme der Flächen R1, R2, R4 und R6 im Regionalplan Teilabschnitt „Windenergie“ Kapitel B X Energieversorgung, Region 11, als Vorranggebiet für Windkraft und gegen die Errichtung von Windkrafträdern in diesem Bereich“ dem Planungsverband vor. 

Der Ausschuss wurde federführend geleitet von:

Stellvertretender Verbandsvorsitzender: Martin Neumeyer, Landrat des Landkreises Kelheim

Franz Löffler, Bezirkstagspräsident und Landrat des Landkreises Cham

Tanja Schweiger, Landrätin des Landkreises Regensburg

Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg

Michael Gottschalk, Geschäftsleiter des Regionalen Planungsverbands Regensburg

Hüttl Christoph, Regionsbeauftragter bei der Regierung der Oberpfalz

Weitere stimmberechtigte Mitglieder waren Bürgermeister der kreisangehörigen Gemeinden, bzw. Ihre Stellvertreter. 

Ablauf und Ergebnis 

Vor Beginn der Sitzung wurden alle Anwesenden vom Herrn Neumeyer, Landrat von Kelheim darauf hingewiesen, während der Sitzung weder Schilder hochzuheben, noch positive oder negative Äußerungen zu tätigen, bei Verstößen „wisse er sich schon zu helfen“.

Als im Laufe der Sitzung sich trotzdem eine Frau aus dem Publikum erlaubte zu klatschen, weil ein sachliches Gegenargument vorgeführt worden war, kam von der Führungsriege sofort eine äußerst autoritäre und sehr einschüchternde Zurückweisung. Viel Freiraum für Menschlichkeit war nicht vorgesehen.

Die Abstimmung 

Leider liegen uns aktuell die offiziellen Unterlagen des Regionalen Planungsverbands und somit das offizielle Ergebnis nicht endgültig vor. 

Aus dem Vortrag des Beauftragten Herrn Hüttl/Planungsverband haben wir folgende Vorergebnisse entnommen:

Die Anzahl der Vorranggebiete ist von 128 auf 114 reduziert worden. Eine Erläuterung wurde für 6 Gebiete geliefert. Welche Gebiete am Ende alle betroffen sind, ist noch nicht klar. An der Stelle müssen wir tatsächlich auf die Veröffentlichung der Unterlagen warten. 

Die Gesamtfläche für die Region 11 wurde lediglich von 1,85% auf 1,83% runtergesetzt. Davon keine Änderung für unser Landkreis Regensburg, der weiterhin 2% seiner Fläche ausweist. Die einzige Reduzierung betrifft der Landkreis Kelheim.

Von der gesetzliche verpflichtende 1,1% Fläche bis 31.12.2027 wird komplett Abstand genommen, berücksichtigt werden nur noch 1,8 %, im Gesetz als 2 Stufe vorgesehen. 

Siehe Auszug aus dem Umweltbericht hierunten.

 

 

Vor der Abstimmung äußerten sich zwei Bürgermeister Hr. Schindler/Regenstauf und Hr. Nerb/Saal a.d. Donau sachlich gegen den Plan und stimmten letztendlich dann auch dagegen. Ihre Argumente wurden angenommen, ihre Fragen blieben zum Teil unbeantwortet.

Der Chamer Landrat und Bezirkstagspräsident Hr. Löffler plädierte für die Einhaltung der 1,8%. Frau Maltz-Schwarzfischer Oberbürgermeisterin von Regensburg Ihrerseits äußerte Ihre Unzufriedenheit mit der einschränkenden 10-km Prüfzone um Regensburg.

Ein paar High-Lights aus der Sitzung:

  • Frage eines Ausschussmitgliedes an die Führung: „angenommen, die Flächen werden alle ausgewiesen wie geplant, wie viele Windräder und wieviel geleistete KWs entspricht es konkret?“
  • Antwort des Planers: „das wissen wir nicht, das können wir nicht sagen.“

In einem Gespräch nach der Sitzung mit einem befürwortenden zustimmenden Bürgermeister, zum Thema der verfehlten Kommunikation mit den Bürgern in dem gesamten Vorgang:

  • „die Bürgermeisterin XX (Name geändert) hat gesagt, sie kann Ihren Bürgern nicht helfen, wenn diese zu dumm sind, das Gemeindeblatt zu lesen, … „(lachend) 

Der gleiche Protagonist- der gerade zuvor dem Plan und somit den Ausbau der Windenergie auch zugestimmt hat- behauptete weiter im Gespräch – diesmal beim Thema Speicherung des erzeugten Stroms „ein Teil der benötigten Materialien für die Speichermöglichkeit sei Sand, den wir hier überall rumliegen haben“. Soviel zum Wissenstand und Kompetenz der Stimmenträger! 

Und noch eins, weil es gerade so gut ist; festhalten kann man auch die nebenbei erwähnte Kleinigkeit Plan hin – oder her-, „einigen sich Investoren und Fachstellen, dürfte der Plan punktuell ergänzt werden“.

Übersetzt: das Volk will weniger Flächen-> wir müssen uns an den (nach oben geschraubten) Plan halten. Die Investoren wollen mehr Flächen? -> lass uns mal miteinander reden, … wir finden eine Lösung 😉

Fazit der Sitzung ist Folgendes; der sehr autoritäre Umgang des führenden Gremiums ist sehr ernüchternd. Diskussion, Argumentation und Grundlagen der Sinnhaftigkeit fehlen durchgehend und werden durch sture Umsetzung von politischen Vorgaben erdrückt. Der Bürger, der am Ende die nächsten 20 Jahren die Windräder vor seiner Tür anschauen und finanzieren muss und wird, wird bewusst ignoriert und wie in einem kindischen Machtspiel ausgelacht. 

Unsere Reaktion

Wir fühlen gestärkt in unserem Recht, wir akzeptieren diese Machtdemonstration nicht – der Widerstand wächst und geht weiter! 

Unsere nächsten Schritte sind in Vorbereitung und werden zeitnah kommuniziert.

Fest steht, dass wir uns nun gezielt an alle zuständigen Politiker wenden werden, sei es lokal bei der Gemeinde, aber auch auf Landes- bis hin zur Bundesebene. 

Bei unterschiedlichen Veranstaltungen haben uns führende Politiker die Unterstützung im Kampf unserer Interessengemeinschaft gegen die Ausweisung von Flächen zum Bau von Windrädern im besagten Gemeindebereich versprochen. Nun werden wir sehen, ob aus Worten Taten werden zum Wohle der betroffenen Bürger.

Auch Frau Bürgermeisterin Wilhelm hat Ihre ablehnende Position mehrmals wiederholt. In der Sitzung haben wir erlebt, dass mancher Bürgermeister seine Stimme offiziell und selbstbewusst stellvertretend für seine Bürger erhebt. Insofern sehen wir die Gemeinde in Ihrer Pflicht, unsere Interessen in diesem Fall durch 1186 Unterschiften belegt zu vertreten und entsprechende fundierte Rechtsmittel einzuleiten.

Wir werden in den kommenden Wochen eine weitere Bürgerversammlung im Bürgersaal Rathaus Pentling abhalten, um über die bis dahin erfolgten Ereignisse und Ergebnisse zu informieren.

In der Presse überschlugen sich die Meldungen 

MZ am 23.09.2025

MZ am 19.09.2025

Neumarkter Tagblatt am 19.09.2025

MZ am Vortag zur Sitzung - 17.09.2025 

Offener Brief an die Denkmalschutzbehörde

Am 10.09.2025 haben wir die zuständigen Behörden des Landesamtes für Denkmal in München sowie die entsprechende Stelle für Denkmalpflege in Regensburg hinsichtlich der kommenden Abstimmung des Regionalplans am Donnerstag 18.09.2025 angeschrieben. 
Die Kernaussage unseres Schreibens lautet: 
"Hohengebraching, ein landschaftsprägender Ort in der geschützten Prüfzone um das Weltkulturerbe der Altstadt Regensburg und in direkter Sichtachse zur Walhalla". 

Bericht der Mittelbayerischen Zeitung über unsere Waldbegehung am 04.09.2025 

Waldbegehung am 04.09.2025

Eine Aktion lag uns schon länger am Herzen und zwar die Waldbegehung des potentiellen Vorranggebietes R1 bei Niedergebraching. Diese konnten wir endlich am 04.09.2025 realisieren. 

Für diese versprochene und von vielen erwarteten Vorort-Begehung unseres Waldes konnten wir die für unseren Revier zuständigen Förster Herr Sporer und Herr Kammermeier vom AELF Regensburg-Schwandorf gewinnen. 

An der Stelle möchten wir uns recht herzlich bei den Herren Sporer und Kammermeier nochmal für die Begleitung, das menschliche Gespräch und die vielen wertvollen Informationen zu dem Wald bedanken!

Start der Veranstaltung war 18 Uhr. Ungefähr 50 Personen fanden sich am Treffpunkt beim alten Feuerwehrhaus in Niedergebraching in der Geberichstraße Nr. 59 ein. Wir hatten bestes Wetter und gute Laune!

Nach der Begrüßung sind wir von dort aus munter über den Hartweg auf die Kuppel des Hügels gegangen. Am höchsten Punkt des Hügels kann man bestens sowohl den Hohengebrachinger Bannwald sowie die umliegenden Gebiete bis hin zum bayerischen Wald genießen. Darunter auch ganz deutlich die - 40 Kilometer weit ! - stehenden Windräder des Windparks Schiederhof bei Wörth an der Donau.  

Alle Anwesenden  haben den Fußmarsch tapfer absolviert, dann standen wir am kühlen Waldrand.  

Das Interesse war groß und die Förster beantworteten 2 Stunden lang die Fragen der Teilnehmer. Nachdem die Sonne schon untergegangen war und die Dunkelheit schon am Einbrechen war haben wir noch eine Drohne auf Höhe eines modernen Windrades fliegen lassen (ausgehend von 200 Meter Nabenhöhe). Ebenso haben wir ein paar Luftballons in de Himmel steigen lassen und unsere Botschaft "Miteinander für den Erhalt unseres Lebensraums" - auf buntem Papier an die Luftballons befestigt - in die Welt geschickt.

Wir danken Herrn Seifert für die wunderschönen Aufnahmen! 

Vorort-Begehung am 04.09.2025 um 18 Uhr unter dem Motto: "Gemeinsam! Für den Wald"

Noch sind die Flächen um uns unberührt und dienen der Natur und dem Anbau. Wir wollen uns vor Ort treffen und gemeinsam diese Naturflächen begutachten.

Für diese versprochene Vorort-Begehung unseres Waldes konnten wir die für unseren Revier zuständigen Förster Herr Sporer und Herr Kammermeier vom AELF Regensburg-Schwandorf gewinnen, 

Beide (voraussichtlich)  werden uns bei der Begehung begleiten, uns mit wertvollen Informationen zu dem Wald versorgen, sowie unsere Fragen beantworten.

Termin steht am Donnerstag 04.09.2025 um 18 Uhr fest.                                                                                                                                                Treffpunkt ist das alte Feuerwehrhaus in Niedergebraching, in der Geberichstraße Nr. 59.

Von dort aus möchten wir über den Hartweg auf die Kuppel des Hügels gehen. Am höchsten Punkt angekommen, können wir gemeinsam den gesamten Überblick über den Bannwald und die umliegenden Gebiete bis hin zum bayerischen Wald genießen.

Der Fußmarsch einfach beträgt 750 Meter. 

Wer gerne dabei sein will, aber ein beschränktes Gehvermögen hat, kann sich bei uns melden, wir werden uns eine Lösung überlegen. Wir nehmen jeden mit! 

Wir möchten an der Stelle und mit einfachen Mitteln ein Windrad in Höhe von 200 Metern Nabenhöhe  bzw. 280 Metern Gesamthöhe simulieren.  

Ebenso haben wir eine nette Aktion geplant, gerichtet an unseren Jüngsten. Mehr möchten wir nicht verraten, kommen Sie und lassen Sie sich überraschen! 

Für unsere Planung ist eine Rückmeldung zur Teilnahme wünschenswert aber nicht erforderlich. 

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

 

Unsere seltenen schützenswerten Dorffledermäuse                     tanzen für uns

Seit Jahrhunderten fliegen ganze Fledermaus-Familien nach Sonnenuntergang zwischen dem Hohengebrachinger Weiher über Kirche und Gehöft bis zum Bannwald hin- und her.  Auch in Niedergebraching sichtet man sie regelmäßig. 

Die Aufnahme hierunten wurde am 07. August 2025 nach Sonnenuntergang im historischen Lindenhain von Hohengebraching gedreht. (Video ungeschnitten). 

Windräder bergen zweierlei Gefahren für die Fledermäuse.  Einerseits werden die jagenden Fledermäuse an den Rotorblättern geschlagen, andererseits fallen sie einem Barotrauma zum Opfer: Bedingt durch Verwirbelungen und den Druckabfall hinter den Rotorblättern platzen die Lungen und inneren Organe der Fledermäuse.

Fledermäuse und Windräder - NABU

Mittelbayerische Zeitung am 30.07.2025

Unser Treffen am 10.07.2025 in Hohengebraching 

Zu unserem Treffen in der Schloßstrasse kamen circa 150 Personen aus den unterschiedlichen Ortsteilen von Pentling sowie umliegenden Ortschaften. Trotz etwas unsicherem Wetter konnten wir 1,5 Stunden lang Vorträge anhören und anschließend eine Fragerunde samt Diskussion durchführen. 

Einen ernüchternden Moment, der leider die Realität absolut widerspiegelt, gab es gleich zu Beginn der Veranstaltung im Zuge der Begrüßung durch Herrn Zitzelsberger:

"Die meisten von uns wurden mit dem Thema "potentielle Windkraftparks in Hohengebraching und Umgebung" regelrecht überrollt und schockiert. Meine Frage, wer von Euch wurde im Vorfeld von unserer Gemeinde, vom Landratsamt oder Planungsverband über Vor- und Nachteile dieser Technologie entsprechend informiert? Ich bitte um Handzeichen. Ich halte fest, 0 von circa 150 Anwesenden. Danke,  das ist aussagekräftig."         

Folgende Themen waren von unseren Mitgliedern erarbeitet worden:

Hr. Dr. Wolfgang Ipp stellte die Ergebnisse seiner Recherche zur "Chronologie" des bisherigen Ablaufes zur Ausweisung der Vorrangflächen für Windkraftanlagen in der Gemeinde Pentling vor. Die Schwerpunkte waren zum einen die Kritik an der Kommunikation seitens  Planungsverband, Landratsamt und Gemeinde gegenüber den betroffenen Bürgern und zum andern die befremdlichen Verflechtungen zwischen Gemeinde, Planungsverband und involvierten umsatzorientierten Unternehmen.

Den aktuellen Stand dieser Recherche können Sie hier nachlesen: 

Chronologie

Darauf folgte die Erläuterung einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, erstellt und vorgestellt von Dipl. Ing. (TU) Jürgen Seifert:

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Fazit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist, dass die lokalen Rahmenbedingungen keinen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen erlauben würden, was letztendlich hohe Risiken für die verpachtenden Grundstückbesitzer bedeute.  

Nach diesen ersten zwei Vorträgen berichtete ein Bewohner der Neubausiedlung von Hohengebraching Hr. Manfred Lehner mit sehr treffenden Worten von seinen Erfahrungen in der letzten Wochen hinsichtlich der Kommunikation mit den Behörden, dem Austausch mit seinen Mitmenschen. Sein Appell an alle: "Halten Sie an Ihrer Meinung fest, lassen Sie sich nicht mit vorgefertigten Meinungen verwirren!".

Zum Abschluss des ersten Teils der Veranstaltung stellte Frau Patricia Pasch vor, was wir von Windradfrei in Hohengebraching und Umgebung   seit dem ersten Tag unternommen haben. 

- Kommunikationsarbeit: Erstellung und Verteilung von Flyern, Anfertigung von insgesamt 8 Bannern, Erstellung und Pflege unserer Internetseite      und Vernetzung mit anderen Bürgerinitiativen zum Austausch von Erfahrungen.

- Recherchen und Zusammenstellung von Informationsmaterial zu unterschiedlichen Themen.

- Kontaktaufnahmen mit dem Landesbund für Vogelschutz sowie dem Bund Naturschutz.

- Kontaktaufnahme mit einem Verwaltungsanwalt zur Beratung und Unterstützung.

- Erstellung offizieller Schreiben im Namen der Interessengemeinschaft an unterschiedlichen Instanzen (Kommunalaufsicht, Landesagentur für Energie, Luftfahrtamt, usw.), um auf unser Anliegen aufmerksam zu machen und Antworten zu unseren Fragen zu bekommen.

 - Initiierung einer Unterschriftenliste: 120 Unterschriften konnten allein im Rahmen der Veranstaltung gesammelt werden.    

In der anschließenden Diskussionsrunde ergriffen mehrere Bürger die Gelegenheit, um Fragen zu unterschiedlichen Themen zu stellen und Ihre Sorgen und Vorbehalte zu äußern. Wir haben uns besonders über die Anwesenheit von einigen engagierten Bürgern aus Bad Abbach gefreut. Auch Nachbarn aus Thalmassing und Umfeld baten darum, "mit ins Boot genommen zu werden". Ein Bürger aus Poign ermutigte zum lauten Bürgerprotest: "Bürgerinitiativen haben immer was gebracht!". Er warnte zum Beispiel noch davor, sich nicht von irgendwelchen versprochenen Einnahmen täuschen zu lassen. Nicht immer werden die zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen bei uns eingenommen. Man dürfe nicht Geschäfte auf Kosten des Bürgers machen.   

Wir blicken auf einen hoch informativen Abend zurück. Der Ernst der Situation war in den Gesichtern der Bürger zu lesen. Die Atmosphäre war sehr harmonisch. Redner und Zuhörer waren durchgehend im Einklang. Die Veranstaltung endete in Zuversicht und Aufbruchstimmung!

Mittelbayerische am 15.07.2025 - 
Pentling soll windradfrei bleiben

Mittelbayerische am 14.07.2025 - Leserbrief 

Stellungnahme Sebastian Hopfensperger 

Wir zitieren aus der Stellungnahme publiziert auf der Internetseite von Sebastian Hopfensperger - unser 2. Bürgermeister:

Pentling aktuell Juli 2025 

aus der Ausgabe von Juli 2025- Pentling aktuell:  Pentling Aktuell – Infos aus Gemeinde und Umgebung

Mitteilungsblatt der Gemeinde Pentling

das-amtliche.info | Amtliche Magazine, Gemeindezeitungen und Mitteilungsblätter | Gemeindeblatt PENTLING

Erneute Stellungnahme der Gemeinde Pentling mit Beantragung die Gebiete R1, R2 und R4 aus den Standortbögen zu streichen.

Anmerkung: Leider wurde in der Berichtserstattung nicht erwähnt, dass sich an dieser Sitzung circa 35 Bürger beteiligt haben und dass das Rederecht vom Bürger in Anspruch genommen wurde.   

Mittelbayerische Zeitung - 27.06.2025

"Bürger wehren sich gegen Windräder" - Herr J. Eder berichtet über die CSU-Veranstaltung vom 20.06.2025 "Bürgerinformation".
 

20.06.2025 - CSU-Ortsverband / Bürgerinformation in Hohengebraching

Am 20.06.2025 hatte der CSU-Ortsverband Hohengebraching-Pentling am späten Nachmittag im Hohengebrachinger Neubaugebiet eine Veranstaltung mit dem Thema „Bürgerinformation - Windkraft in Hohengebraching – wie ist der aktuelle Stand?“ organisiert. Die Veranstaltung fand im Freien an der Kreuzung der Straßen "An der Schlossbreite / Marienstraße" statt. Die in den letzten Tagen sensibilisierten Bürger erschienen zahlreich und nahmen aktiv an der Diskussion teil.

Herr Aumer, MdB, trat als Gastredner auf. Er spricht sich generell zu diesem Thema für eine „Planung mit Augenmaß“ aus.

Nachdem von mehreren Besuchern der Veranstaltung die verfehlte Kommunikation im gesamten Vorgang thematisiert wurde, insbesondere hinsichtlich des Rechtes für den Bürger seine individuelle Stellungnahme beim Planungsverband abzugeben, empfahl Herr Aumer den anwesenden aufgebrachten Bürgern sich mit Ihren Anregungen, Fragen oder Beschwerden schriftlich an die Landrätin sowie an den Regionalen Planungsverband zu wenden. 

Er betonte dabei ohne Rücksicht auf abgelaufenen Abgabezeitraum für Stellungnahmen.

Natürlich ist eine Mehrfachsendung möglich und sinnvoll. 

Eine Word-Vorlage für Ihr Widerspruchschreiben finden Sie hier:

Widerspruchschreiben 

Hierunten die entsprechenden Kontaktdaten: 

Landrätin Tanja Schweiger 

per E-Mail: ts@tanja-schweiger.de

Postalischer Weg                                         

Tanja Schweiger                                          
Hauptstraße 20                                      
93186 Pettendorf                                      

Alternativ

Landratsamt                                        
Büro der Landrätin                                    
Altmühlstrasse 3

93059 Regensburg

Planungsverband 

Geschäftsstelle

Regionaler Planungsverband Regensburg
Geschäftsleitung: Michael Gottschalk
E-Mail: gottschalk.michael@landkreis-neumarkt.de

Landratsamt Neumarkt i.d.OPf.
Nürnberger Straße 1
92318 Neumarkt i.d.OPf.

Postanschrift:
Regionaler Planungsverband
Postfach 1405
92304 Neumarkt i.d.OPf.

Regionsbeauftragter

Regionsbeauftragter bei der Regierung der Oberpfalz
Hüttl Christoph
Regierung der Oberpfalz
Ägidienplatz 1, 93047 Regensburg
Telefon: 0941 5680-1858
Telefax: 0941 5680-91858
E-Mail: christoph.huettl@reg-opf.bayern.de

Karte der Ortsteilen und Entfernungen 

Erläuterung der 10-H-Regel:

Die bayerische 10-H-Regelung ist eine Mindestabstandregelung für  Windkraftanlagen zu Siedlungen und wurde 2014 von der CSU unter Ministerpräsident H. Seehofer beschlossen. Ein modernes Windrad, wie jenes die aktuell zur Diskussion stehen, mit einer Nabenhöhe von 200 Meternudn einer Gesamthöhe  von 280 Metern, muss demnach einen Abstand von 2800 Metern zu Wohnbebauungen haben. 

Im November 2022 wurde die 10-H-Regel gelockert.  In Wäldern, nahe Gewerbegebieten, an Autobahnen, Bahntrassen und Wind-Vorrang- sowie Vorbehaltsgebieten ist seither ein Abstand der Windräder zur Wohnbebauung von lediglich 1000 Meter einzuhalten. Für Wind-Vorranggebieten wurde mit Juni 2023 gemäß der Vorgabe des Bundes-Immissionschutzgesetzes der Minimalabstand sogar auf 800 Meter zu Wohnbebauung verringert.

10H-Regel für Windräder bleibt – aber mit deutlichen Ausnahmen | BR24 

Am 16. November treten die geänderten 10H-Regelungen in Kraft – Die Nachfrage nach neuen Windenergieprojekten ist bereits gestiegen – Bayerisches Landesportal

Um welche Gebiete geht  es denn? 


Regionalplanung - Regierung der Oberpfalz

Aus den aktuell laufende Fortschreibungen

18. Änderung des Regionalplans umfasst die Teilfortschreibung des Kapitels B X Energieversorgung bzw. die Neuaufstellung des Teils B X 4 „Windenergie“

Standortbogen Regensburg Kartenausschnitt für folgende Gebiete:

R1 „nordwestlich Seedorf“

R2 „nördlich Seedorf“

R4 „westlich Höhenhof“

R6 „westlich Poign“

Die Übersicht der geplanten Vorranggebiete in der Region 11  "Tekturkarte Windenergie vom 20.03.2025" ist leider entfernt worden aus der Internetseite der Regionalplanung - Regierung der Oberpfalz

 

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