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Die Energiewende mit Windrädern- Teil 2

In der Energiewende – Teil 1 habe ich bereits auf die recht fragwürdigen Argumente hingewiesen, mit denen die Windradbefürworter diese Methode der Stromgewinnung anpreisen.
Über die Vor- und Nachteile der Windräder ist schon sehr ausgiebig diskutiert und geschrieben worden. Welche Argumente überwiegen, liegt an der Seite des Betrachters, die eingenommen wird. Ein Windkrafthersteller wird sicherlich erst erkennen, dass er mit Zitronen gehandelt hat, wenn die staatlichen Subventionen wegfallen. Denn dann muss sich zeigen, ob die Methode „Strom aus Wind“ wirklich wirtschaftlich ist. Ich denke selbst der „einfache“ Bürger hat ein Gespür dafür, dass aus einem Lüftchen mit 20-60 km/h (bei weniger geht nichts mehr, bei mehr werden die Rotorblätter aus dem Wind gedreht, damit sie sich nicht selbständig machen können) nicht wirklich viel Strom herauszuholen ist. Der Fachmann kennt dafür den Begriff der Energiedichte. 
Nur so zum Vergleich für die Einschätzung: 
Holz, Wind und Sonne haben die geringste,
dann kommen Kohle, Öl und Gas,
die höchste Energiedichte hat - welch ein Wunder – Uran ( 2 Millionen Mal höher als Kohle).
Warum wohl hat man in den 50er Jahren Strom aus Kernkraft gewonnen.
Seit der technischen Revolution haben sich die Wirtschaft und der Wohlstand immer weiter verbessert, weil man ineffiziente Systeme durch effizientere ersetzt hat. Das nennt man Fortschritt!
Dann wurde ein Wort zum Schreckgespenst und für die Apokalypse durch Atomstrom: Restrisiko!
Keine Frage Kernenergie ist nicht ungefährlich. Aber mal ehrlich, gibt es irgendwo ein Verfahren, eine Methode ohne ein „Restrisiko“?
Das ganze Leben ist eine Kette von Risikoabschätzungen: Ist Radfahren gefährlicher als zu Fuß gehen? Ist Autofahren gefährlicher als Radfahren? Ist fliegen gefährlicher als Autofahren?
Nun es klingt immer etwas unmoralisch, Menschenleben gegeneinander abzuschätzen, Statistik ist nicht moralisch, aber aussagekräftig. Technik ist genau wie die Evolution - moralfrei. 
Diese Moral wird erst durch den Menschen hinein interpretiert.
Die „Endlagerung“ von Unmengen an Chemieabfällen, wie Arsen, Zyankali und sonstigen höchstgiftigen Abfallprodukten, in unterirdischen Anlagen, nimmt man als notwendig hin.
Wie gesagt, es geht nicht um Verharmlosung, sondern um Risikoabschätzung.
Wieviel Menschen sterben durch Kernspaltung und wieviel im Straßenverkehr?

Soviel zum Thema Energiedichte und technische Effektivität.
Zurück zum Windrad und der Energiewende.
Strom aus Wind und Sonne ist trotz der geringen Energiedichte nicht uninteressant. Weil es unerschöpflich viel Wind und Sonne gibt. Und sicher haben die Befürworter recht damit, dass man die Technik den Gewinn an Strom noch weiter vorantreiben kann – um wieviel ist unsicher aber sicher begrenzt – bis zum Punkt in dem man nicht noch mehr aus der vorhandenen kinetischen (Wind) und photovoltaischen (Sonne) Energie herausholen kann.
Aber damit haben wir die Energiewende noch bei weitem nicht geschafft. Es fehlen noch die Speicher um den auch vorhandenen Stromüberfluss reservieren zu können. Die einfachste und günstigste Methode dafür wären Pumpspeicherwerke. In Ländern wie Schweden oder Österreich wird das erfolgreich praktiziert. In Deutschland ist diese Art der Stromspeicherung aus topologischen Gründen nicht möglich. Nun könnte man eine Sache thematisieren, die einen großen Beitrag zu einer europaweiten Stromspeicher Möglichkeit hätte: Stromüberschuss dort hinschicken, wo er gespeichert werden kann, um dann wenn er wieder gebraucht wird zurückzuschicken. Das wäre technisch wahrscheinlich machbar, ist aber utopisch bei den politischen und gesellschaftlichen Uneinigkeiten. Die Idee vom Desert-Tek – Strom in der Sahara erzeugen und nach Europa schicken - hat wegen genau diesen Risiken auch nicht funktioniert. 
Die momentan größte finanzielle und zeitliche Herausforderung ist nach allen Fachleuten das Erstellen von ausreichenden Stromspeichern (Batterien) und gleich danach der Ausbau der Stromleitungen, damit die erzeugten dezentralen Energien ins Netz eingespeisten werden können, was momentan nicht der Fall ist. Was lernen wir daraus?
Die Reduzierung von Verbrennung der fossilen Rohstoffe macht Sinn. 
Wind und Sonne zu nutzen macht Sinn. 
Aber Stromerzeugungsmethoden in Gebieten einzusetzen, in denen der „Output“ (Strom) in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zum Input (Kosten) steht, ist Unsinn. Also Windräder in Süddeutschland.
Zur Reduzierung von CO² müssen wir - und das global, sonst bewirken wir gar nichts – das Verbrennen von fossilen Rohstoffen reduzieren. Vermeiden geht nicht, denn viele Länder haben sonst keine Möglichkeit Armut und Hunger in den Griff zu bekommen. 
Also ja es muss was geschehen – mit Sinn und Sachverstand. 
Der fehlt allerdings in der deutschen Energiewende.
Ein Beispiel für die ungeheuren Anstrengungen, welche dieses Projekt erfordert zeigt das Experiment mit der Insel Pellworm in der Nordsee.
https://einen-meter-unter-dem-meer.de/2021/08/der-traum-von-der-unabhaengigkeit/ 
Pellworm produziert siebenmal so viel Strom aus erneuerbaren Energien, wie es selbst verbraucht. Trotzdem schafft es die Insel nicht, wirklich autark zu werden. Das Stromkabel aufs Festland wurde nicht gekappt. Grund ist schlicht die Wirtschaftlichkeit. Wollte man die letzten Tage im Jahr auch noch autark sein, müssten die Speicher so groß ausgebaut werden, dass sich der Strompreis nicht mehr rechtfertigen läßt.
Dieses Fazit haben bisher alle Gemeinden und Regionen ziehen müssen, welche sich dieses Ziel vorgegeben haben.
Was hier in Deutschland momentan geschieht, läßt sich mit einem Bild sehr schön beschreiben:
Man baut sich ein neues viel besseres Haus, aber bevor das Fundament dafür steht, reißt man das alte bestehende bereits ab.
In der Zwischenzeit zieht man dann einfach ins deindustrialisierte Utopia!

Grüße aus dem Urlaub 

Früher hieß es bei Kurznachrichten aus dem Urlaub: "wunderbare Landschaft, Erholung pur, ..." 

Mittlerweile klingen die Nachrichten eher so:

"Bin grad in Mecklenburg Vorpommern. Ein Ranger hat heute erzählt, dass Fledermäuse mir den Rotorblättern erst mal kein Problem haben. Sie fliegen unbeschadet durch, aber hinter den Rotorblättern entsteht ein Vakuum und dadurch zerreißt es ihnen die Lungen. Hier sind sehr viele stink sauer auf die Politik und man kann hier in Dörfern ähnliche Plakate sehen, wie wir sie haben. LG "

Soviel zu der üblichen Bemerkung: "Die im Norden haben auch ganz viele von den Dingen und leben auch gut damit"... 

Schnappschuss aus dem Altmühltal 

einfach gruselig. 

Materialwahnsinn im Wald ...

"Kleines" Windrad

Autohof Herbolzheim – Shell Autohof

Am Rückweg des wohlverdienten Urlaubs sind wir auf der A5 an diesem putzigen Windrad vorbeigefahren. 

Wir konnten nicht widerstehen und wollten es gerne näher erleben. 

Auf der Internetseite des Autohofes kann man lesen: "ein echtes Highlight ist das beeindruckende Windrad mit einer Höhe von 76 m und einer Spannweite von 46 m". Mit 76 Metern Höhe ist das Windrad ein Zwerg unter den Windrädern!  Bei den lokalen Projekten reden wir von 260 Metern Höhe!

Natürlich spielt die Nähe zur Autobahn zu Gunsten des Windrades und verdeckt dezent die Geräusche der Rotoren. Mitten im Wald wären die Bedingungen nicht so "günstig". 

Interessant ist auch die ganze Installation am Fuß des Rades mit nicht so vertrauenserweckenden Warnschildern. 

Die Windmühlen des Grauens - Ein Gedicht

Die einst unberührte Weite der sanften Hügel

fühlt sich jetzt überfüllt an. 

Die stille Schönheit des Landes ging verloren 

unter den mechanischen, starren Riesen, 

die durch den Himmel schneiden. 

Die riesenhaften Windräder thronen über der Landschaft

wie kalte, gleichgültige Wächter, 

deren ständiges unheimliches Surren die Stille zerstört, 

die einst dieses Land prägte. 

Die Rotorblätter schneiden unerbittlich durch die Luft. 

Ihre starren, lebensfeindlichen Formen stehen im Gegensatz 

zu den sanften Grüntönen und Brauntönen der natürlichen Welt. 

Die Weite des Horizonts fühlt sich erstickt an. 

Der weite, endlose Himmel ist nun von diesen monströsen Strukturen verletzt, 

die fehl am Platz wirken, deren Bau und Anwesenheit 

unsere Natur stören und zerstören. 

Dort in der Natur, wo wir einst Zuflucht suchten, 

dominiert jetzt das tote Malen von Stahl und Beton.

Die Energiewende

Windräder in Pentling – für die Energiewende?

Was genau ist die Energiewende?
Warum brauchen wir sie?
Brauchen wir sie überhaupt?
Und braucht es dazu die Windkraft in Bayern – Pentling?
Die Regierung hat jedenfalls beschlossen, dass wir mehr Windkraft brauchen, um bis 2040 klimaneutral zu werden.
Und jetzt ist es an der Zeit, dass wir hier unseren Beitrag dazu leisten.
So sagt man uns.
Aber ist das auch so? 
Oder ist hier nur unnötiger Aktionismus, der viel Geld kostet aber nichts bringt – ja vielleicht sogar völlig unnütz ist?

Bevor ich euch meine Vorstellung von der unnötigen Energiewende aufzeige, muss ich ein paar Worte zu meiner Person sagen.
Könnte ja jeder was daher schwafeln.
Ich habe 1969 die Facharbeiterprüfung in Elektrotechnik gemacht - 1979 das Diplom.
Meine Diplomarbeit hatte den Titel: 
„Vorteile der Atomkraftwerke gegenüber Kohlekraftwerke“.
Damals hatte man in der Hauptsache nur Kohle verstromt.

Ausserdem bin ich noch (wie viele von euch auch) in der Schule mit Algebra und Kopfrechnen „getrietzt“ worden.
Ein paar Grundrechenarten beherrsche ich also noch.
Außerdem bin ich der festen Überzeugung einen einigermaßen gesunden Menschenverstand zu besitzen.

So, dann wollen wir mal.

Deutschland hat beschlossen das Klima zu retten!
Dazu muss entcarbonisiert werden.
Denn das Co² heizt die Atmosphäre auf und verändert das Klima dahingehend, dass die Pole und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, Landschaften verwüsten, Menschen den Hitze-Tot sterben. Und Tiere???—auch!
Wie jetzt?
Deutschland rettet die Welt?
Kleiner geht’s wohl nicht!
Aber lass uns mal reingehen in die Thematik.
Was heißt denn eigentlich entcarbonisieren?
Dieser Begriff eignet sich um ideologische Narrative zu kreieren, ist aber völlig unsinnig. Eigentlich muss es heißen weniger CO² in der Atmosphäre. 
Es gibt da Wissenschaftler die aufzeigen, dass ein solches Unterfangen nicht nötig ist. Sie verweisen auf einen ähnlichen Kreislauf wie beim Wasser.
Neben des zu vielen CO² in der Luft, existieren CO² Senken in den Meeren und Wäldern, die das Gleichgewicht wieder herstellen, oder zumindest deutlich entschärfen.
Außerdem ist nicht eindeutig erwiesen, dass das CO² allein die Atmosphäre tatsächlich gefährlich aufheizt.

Gehen wir aber mal davon aus, dass wir das CO² in der Atmosphäre tatsächlich reduzieren müssen.
Dazu müssen die größten CO² Quellen wegfallen oder minimiert werden.
Die da sind:
- der Verkehr
- die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke.
Aber kein Problem, wir, also Deutschland schafft das – mit der großen Energiewende!
Wie sieht die aus?
Transportmittel und Kraftwerke verbrauchen bisher fossile Rohenergieen wie 
Kohle, Öl und Gas. 
Lösung: 
- Transportmittel werden elektrifiziert, 
- die dreckigen Kraftwerke abgeschaltet.
Für den nötigen Strom werden jetzt Wind und Sonne genutzt.
Voilá!
Soweit die „Grüne Ideologie“.

Was heißt das in der Praxis?
Solar- und Windstrom sind heute schon in rauen Mengen vorhanden – nur eben nicht konstant.
Wenn die Sonne scheint und der Wind weht, wird schon so viel Strom erzeugt, dass er nicht verbraucht werden kann. Das Netz kann ihn aber nicht speichern, Batterien sind nicht/genügend vorhanden, also wohin damit? Ins angeschlossene Nachbarstromnetz! Okay das funktioniert in der Regel, weil die Nachbarn viel konventionelle Kraftwerke haben, die man dann runterregeln kann, damit dort nicht die Leitungen zu glühen anfangen. Aber jetzt kommt es – zahlen wollen sie nichts dafür, „wir sollen doch froh sein, dass wir ihnen diesen gefährlichen Überschuss abnehmen“.
In den Wind- und Sonnen-Kraftwerken wird der grüne Strom erzeugt (Wind und Sonne stellen keine Rechnung)! Stimmt – aber die EVU‘s stellen gesalzene Rechnungen.
Aber Moment mal – was ist wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint, was häufig meist nachts und/oder im Winter der Fall ist?
Da gibt es mehrere Alternativen:
- Strom aus Stromspeichern – gut das mit den nötigen GWh-Akkus dauert noch ein wenig (Ist auch ein eigenes Thema – Sicherheit, Kosten…..Nebenwirkungen halt).
- Strom aus herkömmlichen Kraftwerken – erzeugt das apokalyptische CO², 
- Strom aus benachbarten Atomkraftwerken – ja, der kostet aber einen „kleinen“ Aufschlag, denn der wird mit Kernkraft- und Fossilen-Kraftwerken von unseren freundlichen Nachbarn importiert.
Und nein, die verrechnen uns das nicht mit dem regenerativen Strom den wir ihnen liefern!
- und letztlich - Kein Strom bei Dunkelflauten– also Abschaltungen. 
Und schon haben wir die Energiewende geschafft – in Deutschland!
Und der Rest der Welt?
Die sagen – hey, schaut die Deutschen an – haben die sie noch alle?
Was die Deutschen bis 2050 an CO² sparen, hauen die Chinesen und andere Länder in einer Woche raus – Tendenz steigend.
Und wir haben noch nicht über die Wärmeerzeugung – also Gas- und Ölheizungen gesprochen. Das muss ja dann konsequenterweise auch weg – mit Wärmepumpen. Noch mehr Strombedarf!
Für mich ist es völlig unverständlich, dass man daran glauben kann, die jetzt und zukünftig benötigte Strommenge durch Wind und Sonne sicherstellen zu können.
Nicht einmal zusätzlich mit den noch vorhandenen konventionellen Kraftwerken wird das gelingen.

Und die Windräder, die hier entstehen sollen, macht die Situation und keinen Cent besser.

Jetzt sag doch endlich was deiner Meinung nach gemacht werden muss!

Okay, aber jetzt müssen einige sehr tapfer sein.

Die Energie der Zukunft liegt im Atom! 
So einfach wäre es, wenn man auf die hören würde, die was davon verstehen (Ingenieure und Physiker) – „Aber hallo, das sind doch lauter AFD,ler!“
Da sind dann doch die grünen Ideologen die seriösere Wissensquelle????

Die Primärenergie der Zukunft ist die Atomenergie!
Diese Möglichkeit nicht auszuschöpfen, ist der größte Fehler den die Energiewende beinhaltet.
Denn alle anderen alternativen Methoden der Energiegewinnung sind „Übergangslösungen“, wegen begrenzter Ressourcen und/oder zu vielen „Nebenwirkungen“.
Mit dem Atom-Ausstieg wurde gleich noch die Forschung runtergefahren.
In Deutschland waren sowohl das Knowhow als auch die Kraftwerkstechnik führend.
Sie wurden willentlich kaputt gemacht!
Und jetzt kommt die große Heuchelei: Wir schalten die sichersten und besten Atomkraftwerke ab und importieren den Atomstrom von den unsicheren, „dreckigen Kraftwerken von unseren Nachbarn
Mit dem was die Grüne Energiewende aus Deutschland macht, ist ein technischer Rückschritt einhergehend.

Es ist eine unglaubliche Hybris zu glauben, dass der Rest der Welt sich dieses selbstzerstörerische Deutschland zum Vorbild nimmt.

Die Angst, welche die grünen Ideologen den Menschen eingebläut hat, wird sich irgendwann genauso als irrational herausstellen, wie die Angst vor der „unheimlichen,  gesundheitsschädigenden“ Geschwindigkeit der ersten Eisenbahnen.

Abschließend sei noch bemerkt, der Strompreis hat mittlerweile Ausmaße angenommen, dass viele Industrieanlagen-Betreiber überlegen ins Ausland abzuwandern.
Der „Deutsche Weg“ macht auch unseren Nachbarn mittlerweile Probleme, weil der Strompreis über die Börse auch in anderen Ländern zu deutlichen Erhöhungen führt (siehe Reaktionen in Schweden).
Der Staat schafft Rahmenbedingungen, die das Risiko der Energieversorger quasi abschafft, weil sie alle Verluste durch Subventionen sozialisieren können.
 

Augenblicksaufnahme - Windkraft

Energiemonitor.bayernwerk.de/regensburg-landkreis

Man sieht, dass aktuell am 26.06.2025 um 11:45 Uhr zu viel Strom (Energie) produziert wird.
Die zu viel produzierte Energie wird ins Netz abgegeben.
Der Anteil der Windräder liegt 215 kWh wobei 3.337 kWh ins Netz abgegeben werden.
Deren Auslastung liegt bei 3% !!
Ob sie somit überflüssig sind, oder nicht, kann sich jeder selbst überlegen.
 

Wenn man weiter nach unten scrollt 26.06.2025 um 11:45 Uhr, bekommt man folgendes Bild:

Hier sieht man sehr gut, dass jetzt in dem Sommermonat die erzeugte Energie allein durch Photovoltaik den Bedarf leicht abdeckt. 
Aber nachts reichen die regenerativen Energien nicht aus. Das bekannte Problem der Speicherung!

Beispiel: 21.06.2025 ab 21:00 Uhr

 
Bedarf:               68.909 kWh
Wind:                 3.480 kWh
Photovoltaik:     3.358 kWh
Wasserkraft:     11.081 kWh
Bio:                     4.165 kWh

Somit besteht ein Bedarf von: 46.825 kWh 
Wind schaffte in dem Zeitraum  3.480 kWh (genauer, die bestehenden 15 Anlagen)
Um diese Lücke zu schließen ist das 46.825/3.480 = 13,46 fache an bestehenden Windrädern (= 15 Stück) nötig.
D.h. es werden 13,46 * 15 = 202 Anlagen insgesamt nötig. Das sind dann abzüglich der bestehenden 15 : 202 - 15 = 187 Anlagen.
Diese laufen dabei mit ca. 3% Auslastung, (Vorgabe Natur). 
Ändert sich die Auslastung, hat das einen dramatischen Effekt auf den Bedarf an Windrädern.
Es werden auch sicher nicht alle immer gleichzeitig laufen.
Das das nur eine Momentaufnahme ist, ist klar, aber es ist sehr ähnlich zu anderen Tagen im Sommer.

Nebenbei:
Interessant auf der Seite ist auch, dass man keine anderen Zeiträume auswählen kann, warum wohl?
Die Daten kann man wohl auch nicht Excel-konform runter laden - auch für längere Zeiträume.
Wollen wirklich alle Bürger solche Investitionen durch Subventionen (= letztendlich Steuergelder) finanzieren?

Es wäre jetzt interessant, was so eine Anlage kostet, wieviel Fördermittel es pro Anlage gibt, und wie viele Bürger es im Landkreis gibt.
Für die Städte gibt es das Schaubild allerdings nicht:
https://www.bayernwerk.de/de/fuer-kommunen/digitale-loesungen/energiemonitor.html
 

Ausgewählter aktueller Leserbrief aus der Mittelbayerischen Zeitung  

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